Roboterethik (Seminar)

Vortragende/r (Mitwirkende/r)
  • Alfred Slanitz
  • Sylvester Tremmel
Umfang1.5 SWS
SemesterSommersemester 2020
UnterrichtsspracheDeutsch
Stellung in StudienplänenSiehe TUMonline

Termine

Teilnahmekriterien

Siehe TUMonline
Anmerkung: Bereitschaft zur Übernahme eines Referats und zur Lektüre englischsprachiger Texte

Lernziele

Nach der Teilnahme haben die Studierenden einen Überblick über das relativ neue und aktuelle Feld der Roboterethik. Sie sind in der Lage Entwicklungen in diesem Bereich hinsichtlich ihrer gesellschaftlichen und philosophischen Bedeutung zu bewerten.

Beschreibung

Kann eine maschinelle Handlung gut oder schlecht sein? Können Maschinen lernen solche Unterscheidungen zu treffen? Sollten sie? Und kann man sich Maschinen gegenüber verwerflich verhalten; haben sie Vertrauen, das man missbrauchen könnte? Solche Fragen sind nicht mehr rein theoretisch, in einer Gesellschaft, die zunehmend von algorithmischen Entscheidungen beeinflusst wird und in der auch Roboter immer zahlreicher werden. In diesem Seminar werden wir das Thema Roboterethik von zwei Seiten beleuchten: Kann man – zum einen – Moral algorithmisch fassen und ist es sinnvoll Maschinen moralische Grundsätze beizubringen? Zum anderen, sind – in Zukunft oder schon jetzt – neue Regelungen im Umgang von Menschen mit Robotern nötig?

Lehr- und Lernmethoden

Dozenteninput, Präsentationen, Diskussionen, eigenständige Lektüre. Das Seminar ist als digitale Veranstaltung ohne Präsenz konzipiert. Die Studierenden erstellen in 2er- oder 3er-Teams digitale Präsentationen, die zeitversetzt im Moodle-Kurs freigegeben und in seminar-internen Online-Foren diskutiert werden, wobei insbesondere die Urheber*innen der Präsentationen auf Fragen und Kritik reagieren sollen.

Studien-, Prüfungsleistung

Mögliche Prüfungen sind: • CLA20420: Digitale Präsentation inkl. Online-Diskussion (15–20 min, ECTS: 2) • CLA30420: Digitale Präsentation inkl. Online-Diskussion (15–20 min) plus 10 qualifizierte Online-Diskussionsbeiträge zu anderen Präsentationen (ECTS: 3) Die digitale Präsentation (in Arbeitsgruppen mit je 2 bis 3 Studierenden) kann in Form eines Podcasts (evtl. mit zugehörigem Foliensatz), als Video im Stile einer Vortragsaufzeichnung oder eines Tutorials (z.B. als vertontes Prezi) erfolgen. Hauptkriterium für die Bewertung ist die Erfassung und Vermittlung relevanter Fragestellungen und Positionen zum gewählten Thema.Im Diskussionsforum zur Präsentation versuchen die Urheber*innen aktiv einen sachlichen Austausch zu gestalten und angemessen auf Fragen und Kritik zu reagieren. Qualifizierte Diskussionsbeiträge (für CLA30420). zeichnen sich durch eine fundierte inhaltliche Auseinandersetzung mit der diskutierten Präsentation aus.

Empfohlene Literatur

Lin, Abney und Bekey (Hrsg.), "Robot Ethics: The Ethical and Social Implications of Robotics" (Cambridge: MIT Press, 2012)

Links